Naturwunder in Zentralchile – Nationalpark “Siete Tazas”

Naturwunder in Zentralchile – Nationalpark “Siete Tazas”

Die Zentralregion Chiles wird von Touristen wegen der schönen Weintäler mit ihren hochwertigen Weinen geschätzt. Viele kommen für eine Tagestour aus Santiago oder verbringen gleich mehrere Tage bei einer Weintour in einerm der vielen Wein- und Boutique-Hotels. Haben sie sich durch die leckeren Weine probiert, reisen die meisten wieder ab.
Dabei hält die Zentralregion nur leicht südlich des berühmten Colchaguatals gleich mehrere Naturjuwelen versteckt, die auf wanderlustige Entdecker warten. Diese Naturreservate sind relativ unbekannt und dementsprechend nicht überlaufen. Ein der Gegend zwischen Curico und Talca, mit ca. 270 km gar nicht so weit von Santiago entfernt, findet man mehrere Naturschutzgebiete, die ihre Besucher nicht nur allen Stress vergessen lassen, sondern auch oft mit offenem Mund staunend stehen lassen, vor lauter geballter 7 TazasNaturschönheit. Der vielleicht schönste dieser Parks ist der erst 2008 zum Nationalpark erhobene „Radal Siete Tazas“. Der Name stammt von einer der Hauptattraktionen des Parks, sieben Felsbecken („Tassen“), die der Rio Claro im Laufe der Zeit in den sein Bett aus Basaltgestein geformt hat. Das türkisfarbene Wasser des Rio Claro fällt von einem Bassin ins daruntergelegene und so fort, sodass sich ein wundervolles Postkartenmotiv umgeben von Urwald und satten Grüntönen ergibt. Gleich in der Nähe befinden sich weitere spektakuläre Wasserfälle, in deren kleinen Seen wer möchte auch baden kann.

Damit nicht genug, durchzieht den Park ein Netz von Wanderwegen verschiedener Schwierigkeitsgrade und Längen. Einige Wanderwege gewinnen an Höhe und bieten so einen atemberaubenden Blick über die Baumwipfel auf den nahe gelegenen Vulkan Descabezado Grande (der „Große Kopflose“), der diesen Namen trägt, weil bei einem Ausbruch vor Urzeiten die Kuppe davongeflogen ist und einen riesigen Krater hinterlassen hat. Andere Wege führen unten am Rio Claro entlang und laden immer wieder an kleinen Rio ClaroFlusssträndenzum Verweilen ein. Der Fluss hat nicht nur die Siete Tazas in den Fels gegraben, sondern im Oberlauf viele kleine Felsbecken geschaffen, in denen das kristallklare, frische Wasser ruhig steht und zum baden verlockt. Wem das zu kalt ist, der kann am weissen Sansdtrand sein Picknick geniessen und die fazinierende Farbkombination von blau/türkis (Wasser und je nach Wetter auch Himmel), tiefgrünem Wald, hellgrauem Fels und gelb-weissem Sand auf sich wirken lassen und dabei die Welt vergessen.
Im Winter eignet sich der Park wunderbar für Pferdetouren und Schneeschuhwanderungen.
Ausserdem ist die Gegend bekannt für den klaren Nachthimmel, der zur Sternbeobachtung einlädt – es wird behauptet, dass diese Gegend des öfteren von UFOs besucht wird – wer weiss?

Der Park kann per Mietwagenreise das ganze Jahr über besucht werden, je nach Interesse. Im Sommer stehen zahlreiche Campingplätze zur Verfügung, aber es gibt auch Ferienhäuser und kleine Pensionen, die das ganze Jahr über geöffnet sind. Auch für eine Reise mit dem Camper eignet sich diese Gegend sehr gut. Die Anreise erfolgt ab Santiago auf der Ruta 5 Sur über Curico bis zum Dorf Molina und von dort weiter Richtung Osten.
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