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Generelle InformationenHöchstgeschwindigkeitDie Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften und Städten beträgt 60 km/h, teilweise auch nur 50 km/h. Auf den Landstrassen sind, wenn nicht anders angegeben, 100 km/h erlaubt, auf den Autobahnen gilt 120 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Diese Tempolimits sollte man einhalten, auch wenn die Strassenverhältnisse und die oft leeren Strassen teilweise zu schnellerem Fahren einladen. Es gibt vermehrt Geschwindigkeitskontrollen und die Polizei drückt selbst bei ahnungslosen Touristen selten ein Auge zu!Panamericana und andere AutobahnenDie Panamericana zwischen La Serena und Puerto Montt und die anderen Autobahnen sind modern und sehr gut ausgebaut. Sie sind bis auf einige wenige Ausnahmen sauber geteert und verfügen über Standstreifen, die jedoch gerne auch hin und wieder von einigen Chilenen für ein Picknick missbraucht werden.Bitte aufpassen, in Chile kann es durchaus passieren, dass Fahrradfahrer, Fussgänger, Pferde- oder Kuhgespanne auf der Autobahn unterwegs sind. Chilenen sind chronische Linksfahrer und machen nur selten Platz für schneller fahrende Autos. Seien Sie darauf gefasst, dass Sie auch mal rechts überholt werden können. Vergewissern Sie sich daher bitte immer gut im Rückspiegel, ob nicht ein Auto angerast kommt. Autobahn-MautIn Chile muss man für die Autobahnbenutzung Maut bezahlen. Die Preise variieren je nach Strecke und Abschnitt. Ausserhalb Santiagos wird die Maut an fest installierten Mautstellen direkt in bar kassiert. Heben Sie am Besten immer den aktuellen Zahlungsbeleg auf, denn wenn Sie diesen vorweisen können, wird Ihnen teilweise die eventuell zusätzlich fällige Maut bei der Abfahrt von der Autobahn erlassen.In Santiago wird die Maut über den im Jahr 2004 neu eingeführten TAG abgerechnet und bezahlt. Dieser TAG muss in jedem Auto, das die Stadtautobahn in Santiago benutzt, installiert sein. Er reagiert mit einem Piep auf die mit Sensoren ausgestatteten Sendemasten, die auf den Autobahnen angebracht sind (siehe Autofahren in Santiago). NebenstreckenViele Nebenstrecken sind zwar wunderschön, jedoch häufig nicht asphaltiert. Die Schotterstrassen sind in sehr unterschiedlichen Zuständen. Plant man eine längere Fahrt über Schotterpisten, sollte man dies nicht mit einem gewöhnlichen Auto tun, sondern einen Pick-Up oder Allrad anmieten. Auch ist es ratsam immer ein Ersatzrad dabei zu haben!StrassenkartenIn manchen Gegenden würde man ohne eine zuverlässige Strassenkarte sehr verloren sein. In abgelegenen, aber teilweise auch in touristischen Gebieten, ist die Beschilderung mangelhaft bis sehr schlecht. Verlassen Sie sich daher bitte nicht auf Wegweiser, sondern haben Sie immer eine gute Strassenkarte dabei.Einen guten Strassenatlas erhalten Sie beispielsweise bei den Copec-Tankstellen bereits für unter 4 Euro. TankstellenWenn Sie in abgelegene Gegenden fahren, dann sollten Sie unbedingt immer einen vollen Tank haben und optimalerweise noch einen Ersatzkanister mitnehmen. Die Tankstellen sind dort oft rar und mögliche Hilfe unter Umständen weit entfernt, wenn man ungewollt stehen bleibt. Erkundigen Sie sich vor der Abfahrt bei der örtlichen Polizeidienststelle nach dem Tankstellennetz auf der Stecke. Auf den Autobahnen gibt es regelmässig Tankstellen. Erstaunlicherweise kostet der Liter Benzin an den Autobahntankstellen oft weniger als in den Ortschaften. In Santiago liegen die Benzinpreise bei etwa 1,00 Euro pro Liter, Diesel kostet etwas weniger. Generell steigen die Benzinpreise, je weiter Sie von der Hauptstadt entferntn tanken.Bitte erkundigen Sie sich bei der Fahrzeugübernahme bei Ihrem Autovermieter, welchen Kraftstoff Sie tanken sollten! PolizeikontrollenVor allem während der Hauptreisezeit in den Sommermonaten und an langen Wochenenden ist mit einer erhöhten Polizeipräsenz (carabineros) auf den Autobahnen zu rechnen. Sie kontrollieren das Einhalten des Tempolimits und Beachten der Strassenverkehrsordnung. Auch werden stichprobenartig Fahrzeugpapiere, Führerschein und Ausweis kontrolliert. Daher bitte immer alle Dokumente mit sich führen.Wichtig: Seit Mitte 2007 muss man auf Chiles Autobahnen und Landstrassen mit dem Abblendlicht fahren. Dies wird verstärkt von der Polizei geprüft. Nichtbeachten wird mit einem Bussgeld bestraft. SicherheitsvorkehrungenBitte das Auto immer gut abschliessen und niemals die Fenster – auch nicht nur einen Spalt – offen lassen. Um ganz sicher zu gehen, sollte man auch beim Fahren das Auto immer verriegelt haben. Während der Rotphasen an Ampeln lauern manchmal Diebe, die in wenigen Augenblicken Handtasche, Rucksack oder andere Gegenstände aus dem Auto entwenden könnten. Dieser Ratschlag sollte auf jeden Fall in den ärmeren Vierteln berücksichtigt werden.Wenn man an roten Ampeln wartet, schadet es nicht, im Blick zu haben, was um das Auto herum so geschieht. Es ist schon vorgekommen, dass Diebe mit Steinen die Fensterscheiben eingeschlagen und vor allem Handtaschen aus dem Auto gestohlen haben (vor allem alleinfahrende Frauen sollten vorsichtig sein!). Beim Verlassen des Autos – sofern möglich – das Radio herausnehmen und auf keinen Fall Wertsachen offen liegen lassen. Im Falle eines Unfalles, egal wie schwerwiegend, immer die Polizei rufen (Rufnummer Carabineros: 133). Diese muss den Unfall aufnehmen, damit die Versicherung den Schaden auch übernimmt. Sie bekommen von der Polizei einen Beleg auf dem die Schadensnummer angegeben ist. Anschliessend benachrichtigen Sie bitte unbedingt auch uns und den Autovermieter selbst. Alkohol im StrassenverkehrAuch wenn in Chile eine Promillegrenze von 0,5 gilt, haben Autofahrer mit Alkohol im Blut bei Unfällen immer eine Teilschuld. Es werden viele Alkoholkontrollen durchgeführt, vor allem nachts in Santiago und an den Wochenenden auf den Autobahnen. Sie sollten am Besten überhaupt keinen Alkohol trinken, wenn Sie anschliessend noch fahren müssen. |



